29.04.2021 in Kommunalpolitik
Die SPD-Fraktion begrüßt es ausdrücklich, wenn die FDP eine breitere Nutzung des Stadions anstrebt und das Thema in den gemeindlichen Gremien behandeln will. Es stellt sich allerdings die Frage, weshalb sie ihre Vorstellungen nicht bereits vor fünf Monaten in den Ausschüssen des Gemeinderates beantragt hat. Denn zu diesem Zeitpunkt wurde auf Antrag der SPD zum wiederholten Male über die Zukunft des Stadions beraten. Vor allem aber sind die Sozialdemokraten erstaunt, dass von „neuen Vorschlägen“ die Rede ist. Denn es existiert seit längerer Zeit ein „Entwicklungskonzept Stadion“, welches zuletzt im Kultur-und Sportausschuss am 25.10.2017 beraten wurde. Es beinhaltet im Kern Vorschläge für eine verstärkte Nutzung des Stadions als Freizeitpark. Danach soll die Sandbahn aufgegeben und zum Beispiel für Fahrradcross, BMX-Rennen mit mobilen Hindernissen, Lauftraining im Sand, unkonventionelle Reitveranstaltungen oder auch Schlitten-Hunderennen genutzt werden können. Weiter soll um die Tartanbahn eine asphaltierte Fläche angelegt werden für Inliner, Skater, Rollstuhlfahrer, Fahrrad-Geschicklichkeitskurse, Go-Karts oder Modellautos. Schließlich waren auch Fitness- und Spielgeräte für Kinder, Familien und Senioren, Großspielgeräte und Freizeitspielfelder (z.B. für Volleyball, Basketball) geplant. Diese Ideen und Denkanstöße fanden aus unterschiedlichen Gründen keine Mehrheiten in den politischen Gremien, auch nicht durch die FDP. Umso unverständlicher, dass die FDP nun ein im Wesentlichen völlig inhaltsgleiches Konzept vorlegt.
Nicht nachzuvollziehen ist auch, dass die FDP die von der SPD beantragte Flutlichtanlage mitsamt Planungskosten für die Neugestaltung der Schützenwiese in Höhe von 150.000 Euro vor wenigen Monaten u.a. aus finanziellen Gründen abgelehnt hat und nun eine Großinvestition mit erheblichen Folgekosten ohne jeden Finanzierungsvorschlag beantragt.
Die SPD-Fraktion wird weiterhin alle Bemühungen für eine Attraktivierung und intensive Nutzung des Stadions konstruktiv unterstützen. Die Debatten dazu sollten jedoch für die BürgerInnen transparent und nachvollziehbar sein.
24.04.2021 in Kommunalpolitik
Im Rahmen einer digitalen Mitgliederversammlung mit anschließender Urnenwahl wurde Henning Dierks von den Bad Zwischenahner Sozialdemokraten zum Kandidaten für die im September anstehende Bürgermeisterwahl einstimmig nominiert.
Zuvor hatte Henning Dierks in seiner Bewerbungsrede die Grundzüge seines Programms vorgestellt. Dabei standen die Bewältigung des Klimawandels sowie der Folgen der Digitalisierung und der Corona-Pandemie als große Herausforderungen dieser Zeit im Mittelpunkt. Besonders engagieren will sich Dierks für den Fall seiner Wahl außerdem für Familien und Kinder, die Einbindung von Jugendlichen, eine starke Bürgerbeteiligung, bezahlbares Wohnen, Barrierefreiheit und die Förderung des Ehrenamts. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Wirtschaftsförderer in der Landesverwaltung soll die Zusammenarbeit mit den Unternehmen ebenfalls einen hohen Stellenwert bekommen.
„Bad Zwischenahn ist ein attraktiver Wohnort mit hoher Lebensqualität und einer bezaubernden Landschaft. Ich will mich gemeinsam mit den Zwischenahnerinnen und Zwischenahnern dafür einsetzen, dass sich unsere schöne Heimat weiterhin so gut entwickelt und wir zugleich die Herausforderungen der Zukunft tatkräftig angehen. Ich möchte ein Bürgermeister sein, der zuhört, den Dialog sucht und für gesellschaftlichen Zusammenhalt eintritt“, erklärt Henning Dierks.
„Wir haben einen ausgezeichneten Kandidaten nominiert. Durch seine zehnjährige Ratsmitgliedschaft, die Erfahrungen als Erster stellvertretender Bürgermeister, seine Ortskenntnisse und seinen beruflichen Werdegang in der Kommunalverwaltung ist Henning Dierks in besonderer Weise für das Amt des Rathauschefs geeignet“, freut sich Parteivorsitzende Katharina Fischer.
Glückwünsche erhielt der frisch gekürte Bürgermeisterkandidat auch von den anwesenden Gästen. So gratulierten der Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde, die Landtagsabgeordnete Karin Logemann sowie die Bürgermeister Dr. Arno Schilling (Bad Zwischenahn), Lars Krause (Rastede) und Matthias Huber (Apen).
15.04.2021 in Kommunalpolitik
Heute fand für Wolfgang Mickelat die letzte Sozialausschusssitzung im Landkreis Ammerland stadt. Er wurde von Herrn Rabe in einer kleinen Rede gewürdigt. Unser Fraktionsvorsitzender Frank Oeltjen überreichte zum Dank für seine Arbeit einen Blumenstrauß.
15.04.2021 in Fraktion
27.03.2021 in Allgemein
Für die anstehenden Diskussionen im „Innenort-Forum“ am 08. April und im Wirtschaftsausschuss am 15. April haben wir konkrete Ideen und Vorschläge zur Stärkung des Innenortes erarbeitet, die wir gemeinsam mit Vertretern von Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Politik und Verwaltung besprechen wollen.
Nachfolgend unser Schreiben vom 22. März an den Bürgermeister mit den einzelnen Vorschlägen im Wortlaut:
Lange Straße 13 26160 Bad Zwischenahn Tel.: 0441 36117511
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