09.09.2012 in Bundespolitik

Schüler-BAföG einführen

 

Von 100 Kindern aus Akademiker-Familien besuchen 88 die Oberstufe eines Gymnasiums.

Von 100 Kindern aus Nicht-Akademiker-Familien schaffen das nur 46.

In kaum einem anderen Land ist die Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft so ausgeprägt wie in Deutschland.

Um allen Kindern gleiche Chancen auf Abitur und Studium zu ermöglichen, macht sich die SPD-Bundestagsfraktion für ein Schüler-BAföG stark.

08.09.2012 in Allgemein

Realschule Bad Zwischenahn feiert ein außergewöhnliches Sommerfest

 
Die Realschule Bad Zwischenahn hat am Freitag ein außergewöhnliches Sommerfest gefeiert.

Unter der Regie der Azubis eines großen Einzelhändlers wurde ein Sommerfest organisiert und veranstaltet. Lieferanten und ansässige Unternehmen, vornehmlich der Lebensmittelbranche, präsentierten ihre Produkte und boten diese zum Verkauf oder zur Verkostung an. Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler sich sportlich betätigen. Bemerkenswert war aber die frühzeitige Kontaktaufnahme von Wirtschaft und Schule.

Berufsorientierung kann nicht früh genug anfangen.

Wenn das so wie auf dem Sommerfest umgesetzt wird, mit viel Spaß und Information, haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich Berufe und Wirtschaftszweige vorzustellen.

Die Kooperation der Realschule und der Wirtschaft ist sehr zu begrüßen und hoffentlich wiederholbar.

Die SPD Bad Zwischenahn dankt allen engagierten Personen, die dieses gelungene Fest ermöglicht haben.

07.09.2012 in Landespolitik

Zum derzeitigen Stand der Schullandschaft in Niedersachsen

 

Stichpunkte zur Bewertung der Schulstrukturreform der Landesregierung

  • Unter dem Namen Oberschule verbergen sich in Wirklichkeit zwei Schulformen. Erstens eine kooperative Haupt- und Realschule (mindestens zweizügig) und zweitens eine kooperative Haupt- und Realschule mit gymnasialem Zweig (mindestens dreizügig).
  • Durch die Bevorzugung der Oberschule als neue Regelschule ist ein fairer Wettbewerb zwischen den verschiedenen Schulformen nicht gewährleistet (Hauptproblem Zügigkeit, Oberschule darf zwei- bzw. dreizügig sein, IGS muss weiterhin fünfzügig sein, in nicht näher beschriebenen Ausnahmen auch vierzügig). IGSen bleiben zudem Angebotsschulen.
  • Die Oberschulen erhalten kein zusätzliches Personal. Sie werden zum Beispiel lediglich das bestehende sozialpädagogische Personal der fusionierten Haupt- und Realschulen übernehmen. Zusätzliches Personal ist nicht eingeplant.
  • Die Oberschulen sollen als teilgebundene Ganztagsschulen an den Start gehen. Ein ähnlicher Schritt ist für IGSen nicht vorgesehen (weiterer Wettbewerbsnachteil).
  • Das Oberschulkonzept erschwert die Neugründung von IGS?en, macht sie sogar unmöglich. Der Wunsch von Eltern und Schulträgern auf erleichterte Neueinrichtung von IGSen wird dadurch konterkariert.
  • Die Oberschule soll Haupt- und Realschulen nicht zwingend ersetzen. Alle bestehenden Schulen haben Bestandsschutz. Auf Wunsch der Schulträger sollen Haupt- und Realschulen zu Oberschulen fusionieren können ? allerdings ohne Elternbefragung. Es ist also möglich, Oberschulen gegen den Elternwillen einzurichten. Das bedeutet gleichzeitig, das Schulsystem in Niedersachsen wird weiter zersplittert, die Durch¬lässigkeit nimmt ab. Es wird keine neuen KGSen und auch keine neuen Haupt- oder Realschulen in Niedersachsen geben.
  • Die Oberschule ist nicht geeignet, das Bildungsgefälle zwischen Stadt und Land wirkungsvoll zu bekämpfen, da die Einrichtung eines gymnasialen Zweiges in der Praxis nur in den seltensten Fällen realisierbar ist.

aus:SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag -> http://www.gute-schule-niedersachsen.de/fakten/

03.09.2012 in Allgemein

Europa zu Gast in Bad Zwischenahn

 
Das Foto zeigt die Delegation der SPD Ammerland

Auf seiner obligatorischen Sommerreise durch das Ammerland hat der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote auch in Bad Zwischenahn halt gemacht.

Bei der Betriebsbesichtigung in der Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH und Co. KG wurden die SPD Mitglieder vom Geschäftsführer Christian Rauffus begrüßt. Matthias Groote diskutierte dabei in seiner Funktion als Vorsitzender des Umweltausschusses Themen wie der Umgang mit Lebensmitteln, Kundenbeirat und Lieferantenauswahl. Insgesamt wurde deutlich, dass die Herstellung von Lebensmitteln mit vielen Vorschriften und Veränderungen behaftet ist.

 

01.07.2012 in Fraktion

Erster Spatenstich bei größten Investitionsobjekt der Gemeinde

 

Erneuerung der Schlammbehandlungsanlagen auf der Kläranlage Bad Zwischenahn

Bürgermeister Dr. Arno Schilling bekräftigte beim Spatenstich, dass die Ausgabe von 3,25 Mio. Euro die größte Investitionssumme der Gemeinde darstellt. Die Erneuerung der Schlammbehandlungsanlage lässt einen 22 Meter hohen 2380 m3 fassenden Faulturm entstehen. Durch diese Anlage soll der Großteil des Strom- und Energiebedarfs des Klärwerks gedeckt werden. Bei dem Bau des Faulturmes handelt es sich um eine technisch notwendige Maßnahme.

Die Arbeiten zum Bau der neuen Faulungsanlagen gehen zügig voran. Zurzeit werden die Kellerwände des Betriebsgebäudes abschnittsweise betoniert und dann wieder verfüllt.

Die Inbetriebnahme soll dann im Frühjahr 2013 erfolgen.

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