29.09.2020 in Fraktion

Standortsuche für ein Atommüllendlager – SPD-Fraktion fordert zügige Reaktionen der Gemeinde Bad Zwischenahn

 
Bild von kalhh auf Pixabay

Am 28. September 2020 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ihren „Zwischenbericht Teilgebiete“ veröffentlicht. Dem Bericht ist u.a. zu entnehmen, dass die Gemeinde Bad Zwischenahn in einem Gebiet liegt, welches günstige geologische Voraussetzungen für die Endlagerung hochradioaktiver Abfallstoffe erwarten lässt. Diese Gebiete sollen nun genauer untersucht werden.

Aus diesem Grunde hat die SPD-Fraktion beantragt, dass sich der Gemeinderat bei seiner nächsten Sitzung am 06. Oktober 2020 mit dem Bericht und seinen Folgen auseinandersetzt. Ein entsprechender Punkt soll kurzfristig auf die Tagesordnung genommen werden.

Nach Auffassung der SPD-Fraktion muss die Gemeinde diese Veröffentlichung sehr ernst nehmen, da der Zwischenbericht lt. BGE „der erste Meilenstein auf dem Weg zu einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland“ ist. Zudem müsse festgestellt werden, dass diverse Gebiete im Vorfeld bereits ausgeschlossen wurden, da sie als ungeeignet eingestuft wurden. Bad Zwischenahn zählt nicht dazu.

„Es wäre fahrlässig, wenn wir den Bericht und die ggf. folgenden Standortuntersuchungen in unserer Region einfach ignorieren und als absurd abtun. Wir müssen uns inhaltlich mit dem Verfahren der Standortsuche auseinandersetzten, die Bürgerinnen und Bürger angemessen beteiligen, uns organisieren und vor allem Argumente sammeln, weshalb ein Atommüllendlager hier vor Ort nicht in Betracht kommt. Es dürfte allen klar sein, welche schwerwiegenden Folgen eine solche Entscheidung für uns und die gesamte Region hätte“, erläutert Fraktionsvorsitzender Henning Dierks den Antrag der SPD.

Er kündigt außerdem eine Runden Tisch an, zu dem u.a. der zuständigen niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, die Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie kommunalen Vertreter eingeladen werden. 

26.09.2020 in Ortsverein

Henning Dierks tritt als Bürgermeisterkandidat der SPD an

 
Henning Dierks mit Frau Anke

Der 43-jährige Henning Dierks, derzeit Fraktionsvorsitzender und 1. Stellv. Bürgermeister im Gemeinderat, will für die SPD ins Rennen um das Amt des Rathauschefs gehen. Er wurde vom Parteivorstand einstimmig vorgeschlagen und muss sich nun noch dem Mitgliedervotum stellen.

Henning Dierks ist seit 2008 mit Anke Dierks, geborene Kellermann-Schmidt aus Rostrup, verheiratet. Sie haben zwei Töchter und wohnen in Specken. Dierks ist in Bad Zwischenahn aufgewachsen und Verwaltungsbeamter im gehobenen Dienst. Nach vielen Jahren beim Landkreis Ammerland, wo er insbesondere als Wirtschaftsförderer tätig war, wechselte er 2014 zum Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ehemals Bezirksregierung) in Oldenburg. Seine Aufgabenbereiche sind aktuell die Wirtschafts- und Innovationsförderung, die Regionalentwicklung sowie die Förderung von kleinen und mittleren Städten und Gemeinden.
„Ich fühle mich Bad Zwischenahn sehr verbunden. Hier ist meine Heimat und hier habe ich immer mein Leben verbringen wollen. Es wäre mir eine große Freude, wenn ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft unserer Gemeinde gestalten und die kommenden Herausforderungen angehen dürfte.

25.09.2020 in Kommunalpolitik

Wasserturm Projekte und Ideen

 

Der Wasserturm soll verkauft werden. In diesem Video stelle ich die Konzepte vor, die in Verbindung mit dem Erwerb und der Sanierung vorgeschlagen wurden.

Welches Konzept ist das richtige für unseren Wasserturm? In diesem Video stellen wir die Ideen vor, die in Verbindung mit dem Erwerb und der Sanierung vorgeschlagen wurden.

 

07.09.2020 in Kommunalpolitik

ADFC-Fahrradklima-Test Jetzt Abstimmen!

 

Viele Zwischenahnerinnen und Zwischenahner, aber auch Gäste, sind täglich mit dem Fahrrad in unserer Gemeinde unterwegs. Deshalb finden wir es wichtig, die Qualität unserer Radwege laufend zu verbessern. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist ein wichtiges Instrument dafür. Je mehr Menschen an der Umfrage teilnehmen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis. Also bitte Fragebogen bis 30. November unter fahrradklima-test.adfc.de ausfüllen. 

 

Bereits 2019 haben wir eine eigene Umfrage zur Verbesserung des Radverkehrs gestartet. Rund 50 Rückmeldungen haben wir damals erhalten. Einige Anregungen wie die Entfernung der hohen Bordsteine am Aue-Radweg oder der Ausbau von „Trampelpfaden“ am Seerundweg konnten bereits umgesetzt werden. Natürlich werden wir auch die Ergebnisse aus dem Fahrradklima-Test genau beobachten. 

15.07.2020 in Ortsverein

Nachruf Werner Kruse

 

Trauer um langjährigen SPD-Ratsherrn

Bad Zwischenahn, 15. Juli 2020

Am vergangenen Donnerstag, 9. Juli, ist der ehemalige SPD-Ratsherr der Gemeinde Bad Zwischenahn, Werner Kruse verstorben.  Er war von 2002 bis Februar 2020 Mitglied des Rates.

Zuletzt hatte er einen Sitz im Ausschuss für das Feuerlöschwesen, im Straßen und Verkehrs-Ausschuss und im Betriebsausschuss für den Baubetriebshof. Außerdem war er Mitglied im Aufsichtsrat der Bad Zwischenahner Touristik und im Arbeitskreis Bäder.  

„Werner Kruse war durch und durch Sozialdemokrat. Er hat sich nicht nur in seiner Funktion als Ratsherr besonders für die Belange der Schwächeren und der älteren Menschen eingesetzt“, betont der Fraktionsvorsitzende Henning Dierks. Kruse engagierte sich unter anderem auch 40 Jahre lang in der Ortsgruppe Ohrwege, Dänikhorst und Rostrup des Sozialverbandes Deutschland und wurde dort 2002 zum Vorsitzenden gewählt. Als Betriebsratsvorsitzender bei der Firma Adolf Meins KG vertrat er außerdem 35 Jahre lang die Interessen der Belegschaft.

Zudem war Kruse ein wichtiges Sprachrohr für die Interessen der Bauerschaft Ohrwege mit ihren Ortsteilen Ohrwege, Ohrwegerfeld, Altenkamp und Querenstede. Er engagierte sich in zahlreichen Vereinen vor Ort: im Ortsverein, in der Freiwilligen Feuerwehr, im Schützen-, Boßel- und Mühlenverein. „Werner Kruse hatte immer ein offenes Ohr für die Menschen. Er nahm die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und  hat ihre Anliegen weitergetragen. Wir verlieren mit ihm eine große Stütze der Partei“, so die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Katharina Fischer. Während seiner langjährigen Mitgliedschaft in der SPD arbeitete Kruse auch aktiv in der Arbeitsgemeinschaft 60plus mit, war dort als Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender im Vorstand.

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