11.07.2017 in Unterbezirk
Über die Arbeit der Polizei vor Ort informierten wir uns bei einem Besuch des Polizeikommissariats Bad Zwischenahn. Erfreulich: Das Ammerland ist der zweitsicherste Landkreis in Niedersachsen und die Kriminalitätsrate geht weiter zurück. Sorgen bereiten u.a. die zunehmende Gewaltbereitschaft und Respektlosigkeit gegenüber Einsatzkräften.
Von Heinz Schevel, dem Leiter des Polizeikommissariats Bad Zwischenahn und Eckhard Wache, dem Leiter der Inspektion Oldenburg/Ammerland gab es viele Infos aus erster Hand und auch manche Anregung für die politische Arbeit im Landtag.
Ganz klar: Die Polizistinnen und Polizisten leisten wertvolle und wichtige Arbeit. Dafür verdienen sie unseren Respekt und unsere Unterstützung. – mit MdB Sigrid Rakow und Freia Taeger
03.07.2017 in Ortsverein
Nicht nur in der Schule gibt es Ferien, auch in der Politik wird im Sommer eine kleine Pause eingelegt. Die nächste Ausschusssitzung in der Gemeinde findet am 8. August wieder statt. In der Zwischenzeit nehmen wir natürlich trotzdem viele Termine wahr und haben einige Aktionen geplant. Wir halten euch hier auf dem Laufenden!
29.06.2017 in Ortsverein
Kayhauserfeld, 14.06.2017 – Die Traditionen des Ammerlandes bewahren und aus ihnen lernen: Das ist das Fazit des Besuchs des Bundestagsabgeordneten für Oldenburg und das Ammerland, Dennis Rohde (SPD), bei der Torfbodenstation in Kayhauserfeld. Erika Kröger vom Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn zeigte Dennis Rohde und Detlef von Seggern vom SPD-Ortsverein Bad Zwischenahn das Areal und erzählte die Geschichte des Naturraums und des Torfabbaus.
„Viele der Werkzeuge, die hier früher zum Einsatz kamen, kenne ich noch als Erinnerungsstücke aus meinem Elternhaus im Ammerland. Aber jetzt weiß ich auch, wie sie verwendet wurden“, zeigte sich Rohde beeindruckt. „Früher musste auch bei schlechtem Wetter stundenlang geschuftet werden, um den nötigen Torf zum Heizen und Kochen zu beschaffen. Das Torfstechen war echte Knochenarbeit – und doch stammt auch daher unsere Ammerländer Tradition, solidarisch füreinander da zu sein und sich gemeinsam einzusetzen für das, was uns wichtig ist. Es ist entscheidend, dass die Erinnerung an die Vergangenheit lebendig bleibt. Denn die Zukunft des Ammerlandes gestalten wir am besten durch Vertrauen in unsere Heimat und in die Energie der Menschen hier.“
An der Torfbodenstation sind unter anderem ein freigelegter Schnitt sämtlicher, teils Jahrtausende alter Torfschichten bis hinunter zum „Urboden“ sowie zahlreiche traditionelle Werkzeuge zu sehen. Das Moor der Gegend wird noch heute für die Moorbäder der Kurklinik in Bad Zwischenahn verwendet. Nahe der Torfbodenstation wurde zudem die Moorleiche gefunden, die als „Junge von Kayhausen“ im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg ausgestellt ist.
Text und Foto übernommen aus: http://www.dennisrohde.de/aktuelles/aus-den-traditionen-unserer-heimat-lernen-naturraeume-im-ammerland-wertschaetzen
24.06.2017 in Fraktion
In der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 22. Juni wurde beschlossen, dass im neuen Baugebiet “Südwestlich Mastenweg” keine Verdichtung stattfinden soll. Es wird dort keine Reihenhäuser oder Mehrfamilienhäuser geben. Die Gebäude werden ein- statt zweigeschossig gebaut. Somit bleibt die bisherige Siedlungsstruktur mit überwiegend Einfamilienhäusern erhalten und die neue Bebauung wird harmonisch in das ländliche Gesamtbild passen. Das bestehende Regenrückhaltebecken muss leider umgesetzt werden. Die Diskussion über die Verkehrssituation wird an anderer Stelle im Straßen- und Verkehrsausschuss sowie im Kreis weitergeführt.
17.06.2017 in Fraktion
Gemeinsam mit Anwohnern hat sich die SPD-Fraktion Bad Zwischenahn vor Ort ein Bild von dem geplanten Baugebiet südwestlich des Mastenwegs gemacht. Dort sollen auf einer circa 2,5 ha großen Fläche 28 neue Baugrundstücke entstehen.
„Die von der Verwaltung vorgeschlagene Planung stößt bei vielen Ohrwegern auf Kritik. Deshalb haben wir uns für einen Vorort-Termin entschieden, um alle wichtigen Aspekte für die anstehende Entscheidung zu beleuchten“, erklärt Frank Arntjen, Sprecher der SPD für planungs- und baurechtliche Angelegenheiten.
Dörfliche Strukturen erhalten
Problematisch ist aus Sicht der Anwohner insbesondere die vorgesehene Verdichtung. Das geplante Baugebiet liegt in einer sehr dörflich und natürlich geprägten Umgebung. In unmittelbarer Nähe befinden sich alte Hofanlagen und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Eine Verdichtung mit zweigeschossigen Häusern würde sich an dieser Stelle auch nach Auffassung der SPD-Fraktion nicht harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Verdichtetes Bauen sollte nicht am Rande von Siedlungsgebieten erfolgen.
Verkehrsaufkommen im Blick behalten
Wichtig ist für die SPD-Fraktion zudem die Anbindung des Baugebietes an den Mastenweg. „Der Mastenweg ist bereits eine stark ausgelastete Straße, die von vielen als täglicher Weg zur Arbeit oder Schule genutzt wird. Hier müssen wir besonders die Radfahrer und die Geschwindigkeit der Autos im Blick behalten“, erklärt die Ohrweger Ratsfrau Katharina Fischer. Deshalb wird sich die SPD erneut dafür einsetzen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert wird. In diesem Zusammenhang sollte nach Auffassung der SPD-Fraktion geprüft werden, ob der „legendäre Kreisel“ aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Lärmschutzes nicht besser entfernt werden sollte.
Die Grundzüge des neuen Baugebietes sollen am 20. Juni 2017 in der nichtöffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses diskutiert und beschlossen werden. Die SPD-Fraktion wird die vorgenannten Punkte ansprechen und Änderungsanträge einbringen.
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