Ministerin Rundt bei der Diakonie in Bad Zwischenahn
Auf Einladung der MdL Sigrid Rakow (SPD) hat die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt die Diakonie-Sozialstation Bad Zwischenahn besucht.
Die Diakonie-Sozialstation versorgt Menschen im Bereich der Krankenpflege zu Hause, der Betreuung und Beratung nach dem Pflegeversicherungsgesetz, der Haus- und Familienpflege.
Frau Rundt nutzte das 1,5stündige Gespräch mit den Mitarbeitern der Diakonie und den anwesenden SPD-Kreistags- und Ratsmitgliedern für einen gegenseitigen Gedankenaustausch. Die Ministerin betonte:„ Diese Gespräche sind mir wichtig, da sie mir aufzeigen können, wie politische Entscheidungen an der Basis ankommen!“
Mit Frau Logemann und ihren Mitarbeiterinnen der Diakonie wurden dann Fragen der Ausbildung insbesondere im Hinblick auf die sich abzeichnenden Veränderungen im Rahmen der Verabschiedung des Pflegeberufegesetzes sowie den sich abzeichnenden Personalmangel in der Pflege diskutiert. „Im ambulanten Bereich sind heute bereits erhebliche Lücken mit steigender Tendenz erkennbar. Gesucht werden Pflegefachkräfte, die behandlungspflegerische Leistungen erbringen können. Gegenwärtig gibt es keine nennenswerten Arbeitsmarktreserven!“ betonte Frau Logemann.
Wolfgang Mickelat (SPD) verbindet eine stärkere kommunale Pflegeberatung mit dem geplanten Pflegestärkungsgesetz III. Hierzu konnte Frau Hensiek vom Kreis Ammerland über gute Erfahrungen mit dem vom Landkreis bereits vor Jahren eingerichteten Pflegeberatungsbüro berichten.
Ministerin Rundt zeigte sich offen für Projekte, die die Anforderungen der Zukunft besser bewältigt werden können und ermunterte die Gesundheitsregion Ammerland sich daran zu beteiligen.






