
Die Bloher Landstaße in Ofen wird von Oldenburgern und Ammerländern als relevante Ost-West Tangente intensiv genutzt. Die Straße ist zwar im Bereich der Ortschaften Bloh bzw.Ofen auf 50 km/h beschränkt, macht aber nicht den Eindruck, dass dort eine Ortschaft existiert, so dass die Geschwindigkeit bei den meisten Autofahrern viel höher liegt. Dieser Eindruck entsteht beim Autofahrer durch eine nicht vorhandene Begrenzung der Fahrbahn zum einseitigen Rad- und Fußweg. Zudem empfinden Radfahrer und Fußgänger diese fehlende Abgrenzung als gefährlich.
Eine intensivere Straßenrandbegrünung (z.B. durch Hecken) würde dieses Sicherheitsgefühl verstärken, die Ortschaft herausheben und, wie Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen erforscht haben, die Feinstaubbelastung minimieren. Nachdem der Fahrbahnausbau durchgeführt wurde, ist die Verkehrsbelastung gestiegen.
Der Durchgangsverkehr ist gewachsen und auf der breiten Fahrbahn sind die Autofahrer noch schneller unterwegs als vor dem Ausbau. Von Anwohnern wird berichtet, dass sie mit einem Fahrzeug kaum vom Grundstück auf die Straße gelangen, geschweige denn die Straße als Radfahrer oder Fußgänger queren können. Die Ofener SPD Ratsherren Dr. Wengelowski, Wolfgang Mickelat und Helmut Ohlert beauftragen daher die Verwaltung zu prüfen: „Welche Maßnahmen geeignet sind, um mit Hilfe einer intensiveren Straßenrandbegrünung einen stärkeren Eindruck einer Ortschaft an der Bloher Landstraße herzustellen. Die Maßnahmen sollen zudem zu einer höheren Verkehrssicherheit beitragen und die Feinstaubbelastung minimieren.“
Siehe auch NWZ







