SPD aktuell und bürgernah.
Am 24. Februar hat sich die SPD Bad Zwischenahn mit den Schulleitungen, Eltern- und Lehrervertretern der Hauptschule, Realschule, des Gymnasiums und der Berufsbildenden Schulen darüber ausgetauscht, ob die von der Niedersächsischen Landesregierung geplante Oberschule für Bad Zwischenahn ein sinnvolles Modell sein kann.
Die Oberschule sieht im Kern eine Zusammenlegung der Haupt- und Realschule vor. In ihr werden die fünften bis zehnten Klassen beschult. Sie kann mit oder ohne einen gymnasialen Schulzweig geführt werden. (stadn Donnerstag; am Samstag war diese Option durch die CDU/FDP verworfen worden.) Über die Einrichtung einer Oberschule entscheidet die Gemeinde Bad Zwischenahn als Schulträger. Die Oberschule ist eine Option, ein Zwang zur Einführung besteht nicht.
Alle Teilnehmer der Veranstaltung waren sich im Wesentlichen darin einig, dass die Schulen in Bad Zwischenahn gute Arbeit leisten und sich die sinkenden Schülerzahlen zumindest kurzfristig nicht so negativ auswirken werden, dass Schulen in ihrer Existenz bedroht sind. Insofern ist in Bad Zwischenahn eine sofortige Entscheidung über die Einführung der Oberschule durch den Gemeinderat nicht notwendig. Es bietet sich durchaus an abzuwarten und von den Erfahrungen und Fehlern andere Gemeinden zu lernen. Mittel- und Langfristig wird jedoch erwartet, dass die Oberschule in Bad Zwischenahn kommt. Inwieweit diese neue Schulform tatsächlich mehr Vorteile als das gegenwärtige System bietet, lässt sich wohl erst beurteilen, wenn das Schulgesetz verabschiedet ist. Den anwesenden Elternvertretern war es wichtig, dass sie für ihre Kinder zwischen möglichst vielen Schulen wählen können und dass die Oberschule ein attraktives Angebot machen kann.
„Wir haben in Bad Zwischenahn ein intaktes und funktionierendes Schulsystem, das sicherlich mittlerweile einzigartig in der Region ist. Das dürfen wir nicht vorschnell aufgeben“, erklärt Dr. Peter Wengelowski, Vorsitzender der SPD Bad Zwischenahn. „Die Einrichtung einer Oberschule in Bad Zwischenahn muss ohne Druck erfolgen und gründlich vorbereitet werden. Wichtig ist, dass die betroffenen Schulen und die Eltern beteiligt werden. Diese Veranstaltung sollte dazu ein erster Schritt sein“, so Wengelowski weiter.
Durch die Beschlüsse der CDU/FDP Fraktionen hat sich mittlerweile die Oberschule als ein organistorisch-ökonomisches Modell herausgestellt, ohne pädagogsichen Hintergrund.
Insofern bleibt die IGS im Ammerland die Minimalforderung der SPD!






