Die SPD Fraktion hat am 03. Mai 2016 folgenden Antrag in den Straßen- und Verkehrsausschuss eingebracht.
Die im Rahmen der Neukonzeption des Kurparks vorgesehene Attraktivierung des bestehenden Kinderspielplatzes beim Strandpark (Ecke Strandcafé) wird gemeinsam mit interessierten Eltern und deren Kindern aus Bad Zwischenahn entwickelt. Dies betrifft insbesondere die Anordnung und Auswahl der Spielgeräte!
„Es ist unerlässlich, dass die Experten/innen, die Eltern bei diesem Projekt miteinbezogen werden“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende Henning Dierks diese Forderung.
Begründung:
Die Nichtteilnahme der Gemeinde Bad Zwischenahn an der FFN-Traumspielpark-Aktion hat bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Unverständnis und Verärgerung ausgelöst. Selbst wenn der Strandpark aufgrund der bisherigen konzeptionellen Überlegungen nicht der geeignete Platz für den FFN-Spielplatz gewesen wäre, so hätte es in unserer Gemeinde sicherlich einen anderen Ort für diesen gegeben. Eine Teilnahme hätte daher erfolgen sollen. Davon hätten die Kinder aber auch die Gemeinde (finanziell, Imagegewinn) profitieren können.
Bedauerlicherweise ist bei nicht wenigen Bad Zwischenahnern der Eindruck entstanden, dass die Gemeinde nicht „kinderfreundlich“ sei. Das ist in Anbetracht der zahlreichen Maßnahmen, die die Gemeinde beispielsweise im Bereich der Kinderbetreuung, Jugendpflege oder der Schulen vornimmt, ganz sicher nicht zutreffend. Um dies zu untermauern, möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass die Gemeinde ja einen neuen Kinderspielplatz beim Strandpark plant, also ausdrücklich etwas für Familien an einem sehr zentralen und beliebten Ort vorsieht. Das hätte deutlicher kommuniziert werden müssen.
Vor diesem Hintergrund stellen wir den Antrag, die Eltern und deren Kinder bei der Gestaltung des neuen Kinderspielplatzes aktiv und rechtzeitig mit einzubeziehen. Sie sollen insbesondere die Spielgeräte auswählen und deren Standorte auf den dafür vorgesehenen Flächen mit festlegen. Es sollte öffentlichkeitswirksam zur Teilnahme aufgerufen werden (Zeitung, Facebook usw.).
siehe dazu: NWZ vom 03.05.2016