
Foto: Rainer Cordes
Die Ammerländer Genossen konnten bei einem Arbeitsfrühstück im Rathaus der Gemeinde Edewecht zwei Stunden mit dem zukünftigen Finanzminister über die Themen Kommunalfinanzen, Landeshaushalt, Schuldenbremse und Haushaltskonsolidierung diskutieren.
Es wurde deutlich, dass die SPD mit einer sehr kompetenten Person für diesen Posten in das Rennen geht. Als ehemaliger Regierungspräsident und Staatssekretär einerseits, kennt er sich im politischen Umfeld des Landes aus. Andererseits hat er als Geschäftsführer und derzeit als Vorstandsmitglied der Salzgitter AG auch das unternehmerische Denken gelernt.
In seinen Ausführungen zeigte er auf, dass der Landeshaushalt saniert werden muss, ohne dabei die wichtigen Bildungsaufgaben des Landes zu minimieren. Die nötigen 100 Millionen Euro für den Wegfall der Studiengebühren an den Hochschulen, will er z.B. durch Mehreinahmen decken.
Der designierte Finanzminister erörtete, dass eine Konsolidierung des Landeshaushaltes allein über Einsparungen nicht gelingen werde. Niedersachsen habe schon heute im Ländervergleich eine sehr niedrige Ausgabenquote. Eine wichtige Aufgabe sieht er daher in der Neuordnung des Länderfinanzausgleichs. Des Weiteren sind die SPD Vorschläge für eine gerechtere Besteuerung hoher Einkommen und Vermögen umzusetzen.







