Gemeinsame Presseerklärung der Kandidaten zur Kommunalwahl aus Ofen, Wehnen, Bloh und Westerholtsfelde.

Veröffentlicht am 29.08.2011 in Kommunalpolitik
Kandidaten
Foto: ObHV Ofen, Wehnen, Westerholtsfelde

„Das Verhalten der Stadt Oldenburg und insbesondere des Oberbürgermeisters Schwandner gegenüber den berechtigten Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger in Ofen und den politischen Vertretern des Landkreises Ammerland und der Gemeinde Bad Zwischenahn ist für uns nicht mehr hinnehmbar“, erklären die Kandidaten, „wir fordern die Verwaltung und den OB auf, sich ernsthaft um eine einvernehmliche Lösung im Dialog mit den Betroffenen zu bemühen!“ Die bisherige Vorgehensweise stärke nicht gerade das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort gegenüber der Oldenburger Verwaltung, auch gerade im Hinblick auf die zukünftige Ausgestaltung des Asylantenheims.

„Wir stehen alle im Dialog mit unseren Parteifreunden in der Stadt Oldenburg, um auch auf diesem Wege Einfluss zu nehmen“, betonen die Kandidaten. Auf der Bürgerversammlung des Ortsbürger – und Heimatvereins Ofen zur Gemeinderatswahl wurde deutlich, dass viele Bürgerinnen und Bürger gerade auch die bekannt gewordene Ausgestaltung des Asylantenheims kritisieren. „Die Stadt Oldenburg will ein gettoähnliches Heim am Stadtrand ohne richtige Anbindung an das Stadtgebiet errichten. Ein sinnvolles Nutzungskonzept scheint aber nicht vorzuliegen“, stellen die Kandidaten fest, „welche langen Schulwege sollen denn die Kinder der Asylsuchenden gehen? Werden genug Sozialarbeiter die Menschen betreuen und helfend zur Seite stehen? Viele Fragen bleiben unbeantwortet, bzw. werden ignoriert. So geht das nicht! Auch deshalb fordern die Kandidaten die Stadt Oldenburg auf, dass auch zum Wohle der Asylsuchenden eine Anbindung an das Oldenburger Stadtgebiet über die Alexanderstraße, bzw. über den Peerdebrok zur Straße Im Brok in OL-Dietrichsfeld, so wie auch vom Landrat Bensberg vorgeschlagen wurde. Auch sollte die von Experten als Maximalgröße genannte Größe von 80 Plätzen nicht überschritten werden. Es sei traurig, dass den Ofener Bürgerinnen und Bürgern anscheinend nur noch der Klageweg hilft, um beim OB und der Verwaltung Gehör zu finden. Daher unterstützen die Kandidaten die Klage und stehen den Betroffenen bei

„Wir fordern OB Schwandner und seine Verwaltung auf, endlich im Sinne eines partnerschaftlichen Miteinanders eine tragfähige Lösung zu erarbeiten und zwar im Dialog mit den Anwohnern, Experten und kommunalen Vertretern“, so die Kandidaten abschließend.

Gez.:
Jens Bolting, SPD
Uwe Reiner Ewen, FDP
Jochen Finke, CDU
Arne Hilljegerdes, CDU
Georg Köster, Bündnis 90/ Die Grünen
Jürgen Köster, UWG
Dr. Georg Kolbow, FDP
Thomas Löhndorf, FDP
Wolfgang Mickelat, SPD
Helmut Ohlers, SPD
Karin Rohé, Bündnis 90/ Die Grünen
Dr. Peter Wengelowski, SPD

Siehe auch NWZ, vom 30.08. 2011

 

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