
Foto: M. Fröhlich
In einer abwechslungsreichen und intensiv geführten Diskussion zur Unterbringung von 160 Asylbewerbern am Rand von Ofen (Gemeinde Bad Zwischenahn) wurde von den Vertretern der Stadt Oldenburg zugesichert, alternative Standorte, wie den am Brookweg zu prüfen. Diese Prüfung und Neuerörterung sagten sowohl der Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes Ralph Wilken, als auch der Herr Lange vom Sozialamt zu.
Siehe auch NWZ vom 29.06.2011 (kurz)
Siehe NWZ Ammerland vom 29.06.2011 (lang)
Nach Aussagen der BImA wurde von der Stadt Oldenburg bisher nur über den Ankauf von Gebäuden im Nachbereich Ofen gesprochen. Die Verwaltung bestätigte in der Bürgerversammlung vom 27. Juni 2011, dass es keine anderen Standortprüfungen gegeben habe. Insofern ergab die rege Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Oldenburg und Ofen eine neue Alternative. Die Prüfung wurde den Anwesenden und den Mitgliedern des Ortsbürgervereins zugesichert. Zumal auch die Vertreterin der BImA einer Besprechung über alternative Standorte auf dem Fliegerhorst offen gegenüber stand.
In der Bürgerversammlung wurde festgestellt, dass eine Zuwegung z.Z. nur über die August-Hinrich Straße und damit über das Gemeindegebiet Bad Zwischenahn zu realisieren wäre. Eine direkte Anbindung an das Straßennetz der Stadt Oldenburg würde geprüft, aber erst mittelfristig umsetzbar. Zudem werden baurechtliche Veränderungen für die Unterkünfte notwendig, so dass auch hier verwaltungsrechtliche Verfahren eintreten könnten, wenn Anwohner sich durch die neue Widmung gestört fühlen würden.
Die Bürgerinne und Bürger gehen davon aus, dass in einem transparenten Verfahren jetzt auch deutlich wird, wie eine Entscheidung zustande kommt. Nur mit den Anwohnerinnen und Anwohner, einer notwendigen Infrastruktur und einer umfassenden sozialen Betreuung sind Flüchtlingsheime zu realisieren.







