Die SPD begrüßt, dass tausende von Bügerinnen und Bürger am 5. September deutlich gezeigt haben, dass bei uns der Klimaschutz mit erneuerbaren Energien absoluten Vorrang hat. Hier setzen wir auf neue Arbeitsplätze und den Ausstieg aus der Atomenergie“, erklärt die niedersächsische Bundestagsabgeordnete Gesine Multhaupt.
Die SPD hält am Ausstieg aus der Atomkraft fest. Die ältesten und technisch vollkommen veralteten acht Atomkraftwerke sollten sofort vom Netz genommen werden. Das erhöhe die Sicherheit und verringere das Risiko einer ernsthaften Havarie. Die jüngsten Ereignisse beim Pannen-Reaktor Krümmel und die unter der Kohl-Regierung verfälschten Sicherheitsgutachten zum Salzstock Gorleben haben erneut gezeigt: Atomkraft hat in Deutschland abgewirtschaftet - so die bekannten Positionen der SPD-Fraktion.
Schwarz-Gelb würde die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängern. Das verzögert und behindert den ökologischen Umbau unserer Energieversorgung. Aus diesem Dilemma helfen auch immer wieder aufgewärmte Blütenträume von "abgeschöpften Zusatzgewinnen" nicht heraus.
Wir wollen statt dessen den Anteil Erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 mehr als verdoppeln. Dieser Ausbau passt aber schon aus technischen Gründen nicht mit einem hohem Atomstromanteil zusammen. Schwarz-Gelb behauptet: Längere Laufzeiten sind eine Brücke ins Solarzeitalter. Das Gegenteil ist richtig: Atomkraftwerke behindern den Umbau unserer Energieversorgung.
Atomkraft ist immer noch privilegiert: Das Desaster der Endlager Asse II und Morsleben verursacht hohe Kosten, die nicht der Allgemeinheit zur Last fallen dürfen. Wir wollen, dass sich die Atomwirtschaft an den Kosten der Sanierung beteiligt. Und wir brauchen eine ergebnisoffene und nach internationalen Standards orientierte Suche nach einem geeigneten Standort.







